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Erwachet! 1979
g79 22. 4. S. 15

Mauergräber in Lateinamerika

Bei allen Völkern ist die Totenbestattung mit einem Ritual verbunden. Doch die Begräbnisgebräuche sind unterschiedlich. Was in dem einen Land üblich ist, empfindet man in einem anderen Land als ungewöhnlich. Ein Beispiel dafür sind die Mauergräber auf Hawaii und in Lateinamerika.

In Lateinamerika ist es Sitte, den Sarg in ein tunnelähnliches Loch in einer Mauer zu schieben und dann den Eingang mit Mauersteinen zuzumauern und mit frischem Mörtel zu verputzen. Darauf wird eine Gedenktafel angebracht, damit man weiß, wer hier bestattet ist. Darunter hängt ein Behälter für Schnittblumen. Die Gräbermauern selbst können mehrere Meter lang und so breit sein, daß zwei Särge auf der gleichen Höhe Platz haben. Es können acht Särge übereinandergestapelt werden.

Auf dem allgemeinen Friedhof von Barranquilla (Kolumbien) gibt es dreierlei Gräber: für Reiche, für Angehörige des Mittelstandes und für die gewöhnliche Arbeiterklasse. Die Reichen kaufen ihre Gräber; aber die meisten Leute mieten sie für ein paar Jahre. Dann kaufen sie eine Nische in einer anderen Gräbermauer. In diese wird ein kleiner Metallbehälter — etwa doppelt so groß wie ein Schuhkarton — mit den Überresten des Verstorbenen gestellt. Die Nische wird wiederum mit einer Gedenktafel gekennzeichnet.

Es ist beachtenswert, daß die Bibel nicht vorschreibt, wie die Verstorbenen beizusetzen sind, weil das keinen Einfluß auf ihre Auferstehung hat. Von größter Wichtigkeit ist es, sich bei Jehova einen guten Namen zu machen, solange man lebt, damit er einen als würdig erachtet, von den Toten auferweckt zu werden (Pred. 7:1; Apg. 24:15).

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