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  • Intelligente Planung oder Zufall?
  • Erwachet! 1978
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Erwachet! 1978
g78 8. 10. S. 3-4

Intelligente Planung oder Zufall?

SIND die Lebewesen um uns herum das Produkt intelligenter Planung, oder ist alles das Ergebnis reinen Zufalls? Es gibt zwei Gedankenrichtungen zu dieser Frage.

Die Befürworter der Zufallstheorie, die an das Wirken blinder Kräfte glauben, sind der Ansicht, das Leben sei durch die zufällige Kombination einer Unzahl von Ereignissen ins Dasein gekommen. Das bedeutet, daß sich genau die richtigen chemischen Substanzen in der richtigen Menge gebildet haben müssen, und zwar unter genau den richtigen Voraussetzungen, was Temperatur, Feuchtigkeit und andere Faktoren betrifft, die alle eine erforderliche Zeitspanne vorhanden gewesen sein müssen. Außerdem müssen sich diese zufälligen Ereignisse endlose Male ständig wiederholt haben, damit das Leben auf der Erde beginnen und erhalten bleiben konnte.

Diejenigen, die an eine Planung glauben, sind der Auffassung, das Leben verrate eine bewußte Zweckmäßigkeit. Jede Lebensform ist eine wichtige Einheit in dem Gesamtmuster, und all diese Lebensformen sind wechselseitig voneinander abhängig. Die Vielzahl der Lebewesen, die Instinkte, die sie besitzen, und die Mechanismen und Vorrichtungen, die die Tiere haben, um nach Nahrung zu jagen und um ihre Art zu erhalten, zeugen von einer Intelligenz, die nicht ihre eigene ist — von einer Intelligenz, die tatsächlich über allem steht, was der intelligente Mensch bisher ersinnen und konstruieren konnte.

Diejenigen, die an eine zufällige Existenz des Lebens glauben, geben zu, daß die Wahrscheinlichkeit, die gegen einen solchen Zufall spricht, gewaltig groß ist. Doch sie wenden ein, daß jede Kombination möglich sei, wenn man nur genügend Zeit einräume.

Es ist jedoch schwer, mit Hilfe der Zufallstheorie zu erklären, weshalb wahllose Veränderungen nicht heute in großer Fülle zu beobachten sind. Ein Wissenschaftler geht bei seinen Forschungen schrittweise vor. Er stützt jeden Schritt auf vorherige Experimente oder auf die Nachforschungen anderer Wissenschaftler. Er geht auch nach dem vor, was er über die Naturgesetze weiß. Zum Beispiel glaubt er nicht, daß unter den gleichen Bedingungen chemische Verbindungen heute anders reagieren als gestern. Er hat also gewissermaßen Glauben an das, was er als die Gesetze der Chemie bezeichnet. Dieser Glaube widerspricht der Theorie vom Zufall oder vom Wirken blinder Kräfte.

Unter den Lebensformen auf der Erde — sowohl den pflanzlichen als auch den tierischen — herrscht eine erstaunliche Komplexität. Und wenn man die Vorkehrungen für den Fortbestand des Lebens betrachtet — die große Vielfalt von Methoden, die alle bis ins kleinste aufeinander abgestimmt sind und vollkommen funktionieren —, hat man noch mehr Grund zum Staunen.

Weshalb ist es sich jeder selbst schuldig, das Beweismaterial zu der Frage zu prüfen, ob das Leben durch intelligente Planung oder durch Zufall ins Dasein gekommen ist? Nun, das Lebensmuster eines Menschen und seine Beziehungen zu seinen Mitmenschen werden entscheidend von seiner Ansicht über den Ursprung des Lebens beeinflußt. Es ist daher gut, mit einer endgültigen Stellungnahme zu warten, bis man zumindest einen kleinen Teil aus der Fülle des Beweismaterials sorgfältig abgewogen hat. Auf diese Weise gelangt man schließlich zur Wahrheit, und nur sie befriedigt den forschenden Verstand. In den nächsten beiden Artikeln werden einige der Tatsachen dargelegt, aus denen der Leser seine eigenen Schlußfolgerungen ziehen kann.

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