Das Ende der Kriege?
Die Öffentlichkeit ist in den letzten Jahren von vielen Stellen warnend auf das Problem der Umweltverschmutzung und -zerstörung hingewiesen worden. Dr. Oscar W. Johnson, Professor der Biologie am Moorhead State College, bespricht in seiner Abhandlung „Auswirkungen der Industrie auf unsere Umwelt“ einige der notwendigen Schritte.
Professor Johnson bemerkt: „Es ist kein häretischer Vorschlag mehr, wenn man meint, unsere herkömmliche Ansicht über den ,Fortschritt‘ müsse sich ändern. Unser Planet hat Grenzen.“ An Schritten, die er für nötig hält, erwähnt er eine Stabilisierung des Bevölkerungswachstums, eine neue technische Verfahrensweise der Wiederverwertung statt des Abbaus von Rohstoffen und Großprogramme zur Bekämpfung der Verschmutzung. Schließlich führt er aus: „Kriege darf es nicht mehr geben, wenn der Mensch beabsichtigt, die ökonomischen Forderungen zu erfüllen, die an ihn gestellt werden, sobald er Teil eines sich selbst erhaltenden ökologischen Systems wird. Vielleicht wird dieses letzte Erfordernis das schwerste sein.“
Während man es aufgrund eines Rückblicks auf die Menschheitsgeschichte für unwahrscheinlich halten mag, daß Kriege einmal aufhören, heißt es in der Bibel von Jehova Gott: „Kriege läßt er aufhören bis an das äußerste Ende der Erde“ (Ps. 46:9). Dieser Segen wird die ganze Erde erfassen, wenn Gottes himmlisches Königreich eingreift, um die göttliche Herrschaft an die Stelle der Menschenherrschaft treten zu lassen (Dan. 2:44).