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  • Erwachet! 1974
Erwachet! 1974
g74 22. 12. S. 11

Woher stammen sie?

● Der Weihnachtsbaum wurzelt im Heidentum. In „Das deutsche Volk in Sitte und Brauchtum“, herausgegeben von Dr. Georg Buschan, wird auf Seite 22 gesagt: „Die Weihnachtstanne [ist] als Symbol der Heiligen Nacht bereits ein uralter Brauch . . . Unsere Altvordern liebten es, in der Julnacht etwas Blühendes oder wenigstens etwas Grünes in ihren Räumen zu sehen. . . . Aus dieser alten Gewohnheit, Tannengrün in den Räumen anzubringen, mag sich der mit allerlei Schmuck behängte Weihnachtsbaum entwickelt haben.“ In dem Buch „Die beiden Babylon“ (engl.) von Alexander Hislop wird darauf hingewiesen, daß dieser Brauch schon bei den heidnischen Römern, ja sogar im alten Babylon bekannt war.

● Äpfel, Nüsse und Pfeffer- oder Lebkuchen dürfen, wie es in dem erwähnten Werk heißt, unter den Weihnachtsgaben niemals fehlen. „Äpfel und Nüsse müssen bereits in der altgermanischen Götterlehre, besonders zur Julfeier, eine große Rolle gespielt haben . . . Der Apfel war der germanischen Göttin Iduna heilig. . . . Die Verwendung der Nuß . . . hängt mit der Heiligkeit dieser Pflanze, die dem Thor geweiht ist, zusammen.“

Das Wort Lebkuchen „dürfte aus dem lateinischen ‚libum‘, d. i. Opferspeise, abzuleiten sein, einem flachen, mit Gewürz bestreuten Opferkuchen. . . . Die ursprüngliche flache Form der Lebkuchen hat sich bis in unsere Zeit hinein erhalten, jedoch haben sich daneben auch andere Formen eingebürgert, hauptsächlich menschliche und tierische Figuren, die zunächst die heidnischen Götter und ihnen geweihte Tiere (Reiter als Wodan, Eber, Pferd, Hase, Hahn usw.) . . . wiedergaben.“

Das Festgebäck „geht gleichfalls auf heidnische Vorbilder zurück. Die germanischen Priesterinnen formten für die Julfeier aus süßem Teig Kuchen in Gestalt der verschiedenen Tiere, die den Göttern heilig waren . . . Daher kommt es, daß das Weihnachtsgebäck verschiedene solche Tiere wiedergibt. . . . Ein . . . Tier, dem wir auf den Kuchen häufig begegnen, ist das Pferd, das Tier Wodans. . . . die Springerle der Schwaben sind mit ebensolchen Tieren bedruckt. In anderen Gegenden wieder hat sich die Form eines Sonnenrades in der Kuchenform erhalten, eine flache Scheibe. Auch die runde Form der Pfeffer- und Zuckernüsse . . . hängt damit zusammen“ (S. 34, 35, 38, 39).

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