Warum die große Besorgnis?
DIE Entwicklung der Weltlage bereitet den Menschen wachsende Sorgen und beunruhigt sie immer mehr. Bestimmt hörst du oft, daß jemand Fragen stellt wie:
Was bedeutet das alles? Wohin führt es? Besteht die Aussicht, daß sich die Lage wirklich bessert? Es ist verständlich, daß diese Fragen Millionen Menschen auf der ganzen Erde beschäftigen. Einige der Gründe sind folgende:
● Wir leben in einer Zeit, in der auf wissenschaftlichem und technischem Gebiet gewaltige Fortschritte erzielt worden sind. Aber trotz dieser riesigen Fortschritte geht es der Menschheit anscheinend schlechter als zuvor, denn es geht mit ihr rückwärts.
● Man hat einen unsicheren Weltfrieden zuwege gebracht, einen Frieden, der jeden Augenblick zu entfliehen droht.
● Eine Regierung nach der andern sieht sich einer „Vertrauenskrise“ gegenüber; offenbar ist man sich im unklaren, wie man die Probleme anpacken soll.
● Eine Kriminalitätswelle überrollt die Bevölkerung von Stadt und Land.
● Die Besorgnis wegen der Lebensnotwendigkeiten — Nahrung, Brennstoff, Wohnung, Kleidung — wächst. Die Krisen werden zahlreicher; die Preise steigen.
„Man hat das Gefühl, in einer Tretmühle zu sein“, erklärte eine Amerikanerin aus Neuengland, „man kann kaum Schritt halten.“ Es ist auch immer schwerer, einen Notgroschen zurückzulegen. Manch einer fragt sich, ob sich das überhaupt lohnt, da das Geld ständig an Wert verliert.
Ohne Hoffnung und ohne festes Ziel ist das Leben sinnlos. Gibt es eine untrügliche Hoffnung, die du dir zu eigen machen kannst, ein Ziel, auf das du beharrlich und vertrauensvoll hinarbeiten kannst? Strebt die Menschheit jetzt einem solchen Ziel zu?
Um das zu ermitteln, solltest du weiterlesen. Die folgenden Aufsätze zeigen, wohin die Welt treibt, und legen Gründe für die Überzeugung dar, daß bald ein Umschwung eintreten wird, wie die Welt noch keinen erlebt hat. Ferner zeigen sie, welche Veränderungen durch diesen Umschwung eintreten werden, so daß das Leben auf der Erde befriedigend und lebenswert sein wird.
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Heute haben viele das Gefühl, das Leben sei eine Art Tretmühle, auch wissen sie nicht, wohin die Weltverhältnisse führen. Weißt du es?