„Wachtturm und Erwachet! — steigende Tendenz“
● Obige Worte erschienen in einem Feature-Artikel der Zeitschrift Magazine Industry Newsletter. Darin wurde der rückläufige Trend in der Verbreitung anderer religiöser Zeitschriften dem Trend der Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! gegenübergestellt. Es hieß darin: „Die traditionelle Religion ist nicht mehr so gut verkäuflich wie früher — das gilt jedenfalls für den Buchhandel. Der religiösen Presse ergeht es nicht gut. Die Zahl der Abonnements ist zurückgegangen. ... Und zwei große Zeitschriften mögen Bankrott machen.“ Aber über die Zeitschriften Der Wachtturm und Erwachet! konnte man darin lesen: „Die beiden Zeitschriften gewinnen jetzt im Laufe von drei Monaten 100 000 neue Leser.“ In Wirklichkeit steigt die Zahl der Leser noch schneller, denn die Auflage der Zeitschrift Der Wachtturm stieg im Jahr 1970 um 750 000 (von 6 000 000 auf 6 750 000) und Erwachet! um 650 000 (von 5 950 000 auf 6 600 000).
In dem Artikel wurde auch auf die Tatsache hingewiesen, daß die beiden Zeitschriften für nur 5 Cent das Exemplar abgegeben werden, während andere viel teurer sind. Es hieß darin: „Und nun einiges über die erstaunlich niedrigen Preise der Wachtturm-Schriften. Es ist der Gesellschaft möglich, die Zeitschriften zu redigieren, übersetzen, drucken und in der ganzen Welt für einen Betrag, der 5 Cent entspricht, zu verbreiten, weil sie mit ihren Mitarbeitern eine Abmachung hat, die von Herausgebern, die angesichts steigender Kosten Angestellte entlassen, nachgeahmt werden sollte. Das Rezept dafür lautet: Man flöße dem Angestellten — Drucker oder Redakteur — eine solche Hingabe ein, daß er zufrieden ist mit einem Schlafraum, drei guten Mahlzeiten täglich und monatlich 14 Dollar Taschengeld, ... Versuchen Sie, mit Ihren Gewerkschaften solche Vereinbarungen zu treffen!“